Pater Michael Schlatzer verstorben

Unser langjähriger Quardian und Stadtpfarrer Pater Michael Schlatzer verstarb kürzlich nach langem schweren Leiden im 67. Lebensjahr.

Pater Michael wurde 1996 gemeinsam mit Pater Andreas Siess vom Franziskanerorden dem Kloster Frauenkirchen zugeteilt.

Ab 2004 wirkte er in den Pfarren Oggau (Heimatpfarre seines Mitbruders und Freundes Pater Andreas), Rust und Mörbisch. und später auch einige Jahre in der Franziskanerkirche in Eisenstadt. Sein Weggefährte in diesen Jahren war Pater Ludwig Maria Trenker, OCist, mit dem er bis zuletzt in der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz tätig war. Pater Michael gründete hier die GEBETSGEMEINSCHAFT ZUR HEILIGUNG DER PRIESTER. Sein Geistl. Assistent war Pater Ludwig Maria.

Gemeinsam mit Pater Andreas, der 2005 nach St.Pölten versetzt worden war (er verstarb hier ein Jahr später), leistete Pater Michael in der fast 20jährigen Tätigkeit in Frauenkirchen unglaublich viel. Das Kloster und die Kirche wurden vom Keller bis zum Dach renoviert, die Wallfahrt in enormen Leistungen wiederbelebt. Seine Bücher “Die Abenteuer des Pater Pfiffig” oder “Klostersuppe” waren Österreich weit stets vergriffen.

Durch ihre persönlichen Einsätze wurde die Wallfahrtskirche “Maria auf der Heide” zur Basilika erhoben, 1998 und 1999 reisten beide nach Indien und konnten nach langen Verhandlungen die indischen “Josephschwestern” nach Frauenkirchen bringen, die noch heute in Frauenkirchen leben.

Mit Pater Michael verlieren wir einen treuen Freund und Weggefährten. Seinem Wunsch entsprechend wird er in der Franziskanergruft am Friedhof der Stadtpfarre Frauenkirchen beigesetzt. Möge er in “seiner” alten Pfarre seinen Frieden finden. F.S.

Sehen Sie bitte auch unseren Bericht vom 12. August 2020 über die Erhebung der Wallfahrtskirche zur “Basilika minor”