Pater Manuel SANDESH – Buchpräsentation in Wien

Wir waren dabei!

Einige unserer Freunde fuhren am Nachmittag des 11. Mai 2022 mit dem Zug nach Wien, um hier Pater Manuel zu treffen und an seiner Buchpräsentation teilzunehmen.

Um 17.30 Uhr waren wir mit Pater Manuel in der Franziskaner-kirche beisammen, wo er uns kurz durch Kirche und Kloster führte. Besonders beeindruckend war die Wöckherl-Orgel.

Nach einem kurzen Bummel durch die Innenstadt waren wir ab 19.30 Uhr wieder im Stephansdom, wo wir auf ein befreundetes Ehepaar trafen. Noch vor der offiziellen Begrüßung signierte Pater Manuel unsere Bücher “Der Herrgott hot glocht”.

Dompfarrer Toni Faber begrüßte um 20.00 Uhr die zahlreichen Besucher und gab einen kurzen Überblick über den Werdegang von Pater Manuel, begleitet von einigen Kurzvideos. Pater Manuel stellte sein Buch vor und las einige Episoden. Und wie sollte es anders sein: Mit einem wunderschönen Lied mit Gitarre und dem Sonnengesang endete die Präsentation.

Wir mussten die Veranstaltung bereits um 21.30 Uhr verlassen, um den letzten Zug in den Seewinkel erreichen zu können.

Es war ein beeindruckender und unvergesslicher Abend.

Begräbnisfeier von P. Michael

Am Sa., 30. April 2022 fand in der Basilika “Maria auf der Heide” in Frauenkirchen das Requiem für Pater Michael Schlatzer OFM statt. Nach dem Requiem begleiteten hunderte Menschen in einer Prozession durch die Stadt in den Pfarrfriedhof, wo er in der Franziskanergruft beigesetzt wurde. Die Trauerfeier leitete Franziskanerprovinzial Pater Fritz Wenigwieser im Beisein dutzender Ordensleute und dem Abt der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz, wo er die letzten Jahre verbracht hatte.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Mutter und den beiden Brüdern, seinen Mitbrüdern und priesterlichen Freunden.

Ruhe in Frieden, Pater Michael

Der aufgebahrte Sarg in der Basilika
Die Franziskanergruft am Friedhof der Stadtpfarre Frauenkirchen
Der Kranz unseres Vereines “Freunde der Basilika Frauenkirchen” – Weil Du Großes für Frauenkirchen geleistet hast.

F. Stadlmann

Neue Parkbänke beim Pilgerkreuz

Am 23. April 2022 stellten wir bei unserem St.Martinus-Pilgerkreuz 2 neue Parkbänke auf. Hoffen wir, dass hier viele Spaziergängern, Radfahrern, Touristen und Pilgern verweilen werden.

Gedenkkerzen mit einem kurzen Text für unseren einige Tage vorher verstorbenen Pater Michael Schlatzer laden bis zu seiner Beisetzung zum Gebet ein.

Pater Michael Schlatzer verstorben

Unser langjähriger Quardian und Stadtpfarrer Pater Michael Schlatzer verstarb kürzlich nach langem schweren Leiden im 67. Lebensjahr.

Pater Michael wurde 1996 gemeinsam mit Pater Andreas Siess vom Franziskanerorden dem Kloster Frauenkirchen zugeteilt.

Ab 2004 wirkte er in den Pfarren Oggau (Heimatpfarre seines Mitbruders und Freundes Pater Andreas), Rust und Mörbisch. und später auch einige Jahre in der Franziskanerkirche in Eisenstadt. Sein Weggefährte in diesen Jahren war Pater Ludwig Maria Trenker, OCist, mit dem er bis zuletzt in der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz tätig war. Pater Michael gründete hier die GEBETSGEMEINSCHAFT ZUR HEILIGUNG DER PRIESTER. Sein Geistl. Assistent war Pater Ludwig Maria.

Gemeinsam mit Pater Andreas, der 2005 nach St.Pölten versetzt worden war (er verstarb hier ein Jahr später), leistete Pater Michael in der fast 20jährigen Tätigkeit in Frauenkirchen unglaublich viel. Das Kloster und die Kirche wurden vom Keller bis zum Dach renoviert, die Wallfahrt in enormen Leistungen wiederbelebt. Seine Bücher “Die Abenteuer des Pater Pfiffig” oder “Klostersuppe” waren Österreich weit stets vergriffen.

Durch ihre persönlichen Einsätze wurde die Wallfahrtskirche “Maria auf der Heide” zur Basilika erhoben, 1998 und 1999 reisten beide nach Indien und konnten nach langen Verhandlungen die indischen “Josephschwestern” nach Frauenkirchen bringen, die noch heute in Frauenkirchen leben.

Mit Pater Michael verlieren wir einen treuen Freund und Weggefährten. Seinem Wunsch entsprechend wird er in der Franziskanergruft am Friedhof der Stadtpfarre Frauenkirchen beigesetzt. Möge er in “seiner” alten Pfarre seinen Frieden finden. F.S.

Sehen Sie bitte auch unseren Bericht vom 12. August 2020 über die Erhebung der Wallfahrtskirche zur “Basilika minor”

9. April 2022: Vorösterliche Pilgerwanderung am maria-ut in Ungarn

Um 09.00 Uhr versammelten sich über 60 Pilger bei kühlen Temperaturen und stürmischem Wind am Hauptplatz in Sopron vor der Pestsäule und der Geißkirche zur „Vorösterlichen Pilgerwanderung“ von Sopron nach Hegykö. Es ist dies ein Teilbereich des „maria-ut“, der die Basilika Maria auf der Heide in Frauenkirchen und größten Wallfahrtsort des Burgenlandes, mit der Basilika Mariazell, der „Magna Mater Austria“, verbindet. Auch einige Pilgerfreunde aus unserer Region konnte András Vissi begrüßen. Nach dem Reisesegen ging es über Kophaza zunächst nach Hidegség und nach Hegykö. Bei allen Aufenthalten wurde gebetet und gesungen. In Hidegség erwartete uns bereits unser slowakischer Freund Pal Dömötör, der uns ein Stück des Weges begleitete. Labestationen gab es im Pfarrgarten in Hidegség, (organisiert von Frau Bürgermeister Dévényi Zoltánné, Völgyi József u.a.) und vor dem Tornácos in Hegykö, organisiert von der Gastwirtefamilie. Die Festmesse in der Michaeliskirche wurde von Bischofsvikar László Pál mit rund 100 Gläubigen zelebriert. Die Kollekte wurde der Caritas Ungarn für die ukrainische Flüchtlingshilfe übergeben. Abschließend luden die Freunde rund um Marika Kelemen zur Agape mit Gulaschsuppe, Getränken und Süßspeisen ein. Die Frauenkirchner Pilger traten um 18.00 Uhr ihre Heimfahrt an. Trotz der Wetterkapriolen war es ein schöner Tag. Herzlichen Dank unseren ungarischen Freunden. Anbei einige Bilder.

Weitere Bilder findet ihr auf den Facebookseiten “Fertőparti zarándok” und “Freunde der Basilika Frauenkirchen