Kranzniederlegung für P. Andreas

Siehe auch den unten angeführten Bericht betr. 8. September 2020, worüber wir auch der lokalen Presse berichteten.

Leider wurde der letzte Satz
“Wir hätten uns gefreut, wenn dieses Ereignis auch in einer Hl. Messe am 15. August 2020 in unserer Basilika erwähnt worden wäre. ” nicht berücksichtigt.

30 Jahre Basilika Frauenkirchen Gedenken am 8.September 2020

Gebet beim St.Martinus-Pilgerkreuz und Kranzniederlegung bei der Franziskanergruft am Pfarrfriedhof

Am 15. August 1990 wurde unsere Gnadenkirche zur „Basilika minor“ erhoben. Gleichzeitig wurde hier gemeinsam mit dem Päpstlichen Nuntius in Österreich, DDr. Donato Squicciarini und Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo auch das 30jährige Jubiläum der Errichtung der Diözese Eisenstadt und 750 Jahre Gnadenstatue gefeiert. Ein unvergessliches Ereignis.

Am 8. September 2020, dem Patrozinium der Basilika, gedachten die „Freunde der Basilika Frauenkirchen“ aufgrund von Covit-19 nur mit kleinen Feiern an das Ereignis. Vor dem St.Martinus-Pilgerkreuz in Frauenkirchen betonte Obmann Franz Stadlmann in seiner Ansprache, dass die beiden Franziskanerpatres Andreas und Michael, die ab 1985 rund 20 Jahre in Frauenkirchen gewirkt hatten, den Grundstein für Erhebung unserer Kirche zur Basilika gelegt hatten.

Pater Andreas Siess, Pater Michael Schlatzer und der jetzige Generalvikar Martin Korpitsch wurden am 29. Juni 1980 gemeinsam zu Priestern geweiht.

Pater Michael lebt dzt. in Heiligenkreuz, wo er die „Gebetsgemeinschaft zur Heiligung der Priester“ im Stift leitet. Pater Andreas verstarb 2006, ein Jahr nach seinem Abschied aus Frauenkirchen.

Die Feier endete mit einem Gebet. Anschließend begaben wir uns zur Franziskanergruft und letzten Ruhestätte von Pater Andreas. ObmStv. Dr. Reinhard Bruck erwähnte in seiner Ansprache das Wirken des 1954 in Oggau geborenen Priesters. Gemeinsam mit seinem Freund und Mitbruder Pater Michael plante er, diese Kirche der Diözese und dem Vatikan zur Erhebung eines Basilika vorzuschlagen. Pater Andreas wurde mit vielen Auszeichnungen gewürdigt. Mit Wirkung vom 01.09.2005 wurde er dem Franziskanerkloster St.Pölten zugeteilt.

Am 10. Juni 2006 verstarb Pater Andreas nach kurzer schwerer Krankheit. Er wurde in der Franziskanergruft in Frauenkirchen beigesetzt. Zu Ehren von Pater Andreas Siess legten die „Freunde der Basilika Frauenkirchen“ einen Kranz nieder. Pater Andreas Siess wird in Frauenkirchen unvergessen bleiben.

Nach der Kranzniederlegung besuchten mehrere Teilnehmer die Abendmesse in der Basilika Frauenkirchen.

Wir hätten uns gefreut, wenn dieses Ereignis auch in einer Hl. Messe am 15. August 2020 in unserer Basilika erwähnt worden wäre.

Sonnenstrahl am Pilgerkreuz
Vor der Gedenkfeier
Obmann Stadlmann bei seiner Ansprache
Teilnehmer
Teilnehmer
Gläubige vor der Franziskanergruft
ObmStv. Dr Reinhard Bruck bei der Ansprache
Kranzniederlegung durch F.Stadlmann und Dr. R.Bruck
Kranz zu Ehren von Pater Andreas
Teilnehmer vor der Franziskanergruft
Teilnehmer vor der Franziskanergruft

F. Stadlmann

Ins Weinviertel nach Dürnkrut und Zistersdorf – ein Besuch bei Bruder Elias

Am 29. August 2020 besuchte eine kleine Gruppe (coronabedingt) unseres Vereins Bruder Elias in seinen Pfarren Dürnkrut und Waidendorf. Nach dem Messbesuch in der Kapelle des Schlosses Dürnkrut fuhren wir ins Restaurant „Zum Wirt’n am Steinberg“ in Zistersdorf. Hier konnten wir eine herrliche Aussicht ins benachbarte Tschechien und in die Slowakei genießen. Die Grenze ist nur wenige Kilometer entfernt.

Anschließend besuchten wir die Wallfahrtskirche MARIA MOOS in Zistersdorf, wo wir bei einem Gebet in der Bründlkapelle der Kirche verweilten. Nach der Rückfahrt besichtigten wir noch die Baustelle in und vor der Pfarrkirche Dürnkrut, wo unzählige Gräber freigelegt wurden.

Dieses Gebiet ist uns allen aus unserem Geschichtsunterricht durch die Schlacht von Dürnkrut-Jedenspeigen anno 1278 bekannt. Auch die Truppen Napoleons Truppen zogen durch dieses geschichtsträchtige Gebiet.

Das Weinviertel ist immer einen Ausflug wert!

Gottes Segen, Bruder Elias und danke für diese schöne Stunden.

Schloss Dürnkrut
Schloss Dürnkrut
Bruder Elias zelebriert die Hl. Messe im Schloss
Franz Wegleitner, Bruder Elias, Pepi Horvath und Franz Stadlmann
Wallfahrtskirche MARIA MOOS in Zistersdorf
Bründlkapelle: Bruder Elias mit Franz Wegleitner und Pepi Horvath
Bründlkapelle: Bruder Elias mit Franz Stadlmann und Franz Wegleitner

Pilgerung am ung. Nationalfeiertag

Unsere ungarischen maria-ut-Freunde veranstalteten in Ungarn zahlreiche Pilgerwanderungen und tagelange Wallfahrten.

Eine Kurz-Wallfahrt wurde am 20.08.2020 in der Grenzgemeinde Sarrod-Fertöuljak, rund 3,8 km von der Bundesgrenze entfernt, gestartet.

Um 08.00 Uhr trafen sich rund 35 Wallfahrer aus Ungarn und der Region Frauenkirchen vor der Kirche in Mexiko-Puszta (Fertöuljak). Viele pilgerten an die Bundesgrenze beim sogenannten “Apetloner Spitz”, direkt am Güterweg Apetlon-Pamhagen (hier führt auch der Radweg durch das Naturschutzgebiet in Richtung Fertöd). Ein Teil blieb bei der Kirche zurück und wartete auf das Eintreffen der Fusswallfahrer.

Am Grenzübergang wurde von Bischofsvikar Laszlo Pal das neu gestaltete maria-ut-Tor gesegnet, bevor es wieder zurück zur Kirche ging. Pfarrer Laszlo Pal zelebrierte die Hl. Messe. Nach dem Festgottesdienst gab es vor und im Gasthaus gegenüber der Kirche einen Frühschoppen mit der Musikkapelle Hegykö.

Corona bedingt nahm nur eine beschränkte Anzahl an der Wallfahrt teil. Wir danken den Organisatoren für dieses wunderbare Wallfahrt. Herzlichen Dank unseren Freunden aus dem Seewinkel, die mit dabei sein konnten.

Das Gasthaus in Mexikopuszta um 07.45h
Eine Gruppe vor dem Eintreffen des Bischofvikars
Bischofsvikar Laszlo Pal segnet das Tor
Segnung des Pilgertores mit Bischofsvikar Laszlo Pal, links neben ihm der Bürgermeister von Sarrod
Die Pilger wanderten in kleinen Gruppen nach Mexikopuszta
Blick in Richtung Österreich (Apetloner Höfe)
Hl. Messe mit Bischofsvikar Laszlo Pal und Lesung in deutscher Sprache mit rund 50 – 60 Teilnehmern
Lesung in deutscher Sprache
Alexandra Nagy vom ORF bei einem ihrer Interviews

15. August 1990 – Erhebung der Wallfahrtskirche “Maria auf der Heide” in Frauenkirchen zur Basilika minor

30 Jahre Basilika Maria auf der Heide“.

Festmesse anlässlich der Erhebung der Wallfahrtskirche Maria auf der Heide zur Basilca minor mit
Erzbischof DDr. Donato Squicciarini, Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo im Beisein zahlreicher Bischöfe und Priester.

Für August und September planten wir eine Veranstaltung anlässlich dieses Jubiläums. Aufgrund der Corona-Maßnahmen werden die „Freunde der Basilika Frauenkirchen“ zur Erinnerung nur Feiern im kleinen Rahmen durchführen, worüber wir Sie auch informieren.

Ein kurzer Rückblick auf die Jahre 1988 bis 1990:

Unser damaliger Quardian Pater Michael stellte gemeinsam mit Stadtpfarrer Pater Andreas das Ansuchen, die Wallfahrtskirche Maria auf der Heide in Frauenkirchen, zur Basilika minor zu erheben. Diözesanbischof Dr. Stefan Laszlo leitete das Ansuchen an den Vatikan weiter.

Am 19. März 1990 unterzeichnete Papst Johannes Paul II. das Dekret zur Erhebung der Gnadenkirche Maria auf der Heide zur Basilica minor.

Die Erhebungsfeierlichkeiten zur „Basilica minor“ fanden am 15. August 1990 in Frauenkirchen statt. Die Auszeichnung wurde vom Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof DDr. Donato Squicciarini, Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo im Rahmen eines Festgottesdienstes überreicht. An diesem Tag wurde auch das 30jährige Jubiläum der Diözese Eisenstadt und 750 Jahre Gnadenstatue gefeiert.

Bischof Laszlo würdigte in seiner Festpredigt die erste Basilika der Diözese und den 30. Jahrestag der Errichtung der Diözese Eisenstadt. Besonders geehrt wurden die Franziskaner Pater Michael (Klostervorstand und Quardian) und Pater Andreas (Stadtpfarrer). Die Festmesse wurde im Beisein zahlreicher Bischöfe aus Österreich, Ungarn und der Slowakei sowie unzähligen Priestern gefeiert.

An den Feierlichkeiten nahmen rund 10.000 Gläubige aus nah und fern teil. Es war das größte Fest seit der 600-Jahrfeier im Jahre 1935. Fotos von der Festmesse und den Patres Michael und Andreas findet Ihr auf der Rückseite und in unserer Homepage!

Die Basilika Frauenkirchen liegt inmitten des burgenländischen Heidebodens und wurde bis in die 1990er Jahre jährlich von rund 100.000 Pilgern und 200.000 Touristen besucht.

Teil des Einladungstextes
Einzug in die Gnadenkirche

Erzbischof DDr. Donato Squicciarini
Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo
Stadtpfarrer Pater Andreas Siess und der Provinzial der Österreichischen Franziskanerprovinz, der gebürtige Frauenkirchner Pater Anton Bruck
Quardian Pater Michael Schlatzer

Unser besonderer Dank gebührt unseren Patres Michael und Andreas sowie Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo und Pater Anton.

Wir werden Pater Andreas, der im 52. Lebensjahr von uns gegangen und den Gott zu sich gerufen hat, ein ehrendes Andenken bewahren. Mit einem Blumengruss werden wir in einer Feierstunde bei der Franziskanergruft am Friedhof in Frauenkirchen seiner gedenken.