Denkmäler, Statuen und sonstige hist. Orte

1) AM UND UM DEN KIRCHENPLATZ

 Kirchenplatz und Einfriedungsmauer

Kirche mit hoher Einfriedungsmauer, im Vordergrund die Immakulatastatue

 

Kirche mit Kalvarienberg, Balustradeneinfriedung (errichtet 1935) und im Vordergrund die Immakulatastatue – 1938

 

Kirche nach der Versetzung des Kalvarienberges und der neuen Sandsteinmauer – um 1960

Der Platz um die Kirche dürfte bereits beim Bau der jetzigen Kirche mit einer hohen Mauer eingefriedet worden sein. Im äußeren Bereich wurden an die Mauer „Bethen-Läden“ gemauert, wo die Wallfahrer Rosenkränze, Kreuze udgl. erwerben konnten. Etwa in diesem Zeitraum wurden im „Alten Friedhof“ 3 Kapellen errichtet, die später abgetragen wurden. Auch die Immaculatasäule befand sich außerhalb der Einfriedungsmauer. Die Einfriedungsmauer wurde mit Ausnahme des wuchtigen Torbogens 1933 entfernt und durch eine ca. 1 m hohe Balustrade ersetzt. Im Zuge der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes mit der Verlegung des Kalvarienberges wurde die Balustrade entfernt und durch eine ca. ½ m hohe Sandsteinmauer ersetzt sowie der mächtige Torbogen entfernt.

Kalvarienberg

Kalvarienberg um 1940, links sind die “sogenannten “Bethenläden” zu sehen

Kalvarienberg um 1980 – links ist das Denkmal der “Heimatvertriebenen” zu sehen

2014: Der Kalvarienberg nach der Renovierung

Der künstlich angelegte Kalvarienberg entstand um das Jahr 1685. Schneckenförmig windet er sich zu einem Plateau. Hier erhebt sich eine steinerne Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1759 in den Himmel. Die Kapellen zeigen in Steinreliefs Stationen der Leiden Christi. 1958 wurde das Denkmal an die Südseite der Kirche versetzt.

 

Immakulata-Statue

1920: Standort außerhalb der Kloster- und Kircheneinfriedung

Standort außerhalb des Klosterareals – ab ca. 1927 auch Kriegerdenkmal

Anlässlich der Umgestaltung des Kirchenplatzes und der Versetzung des Kalvarienberges wurde die Säule hier neu errichtet.

Die Statue wurde um 1680 nach dem Vorbild der Mariensäule „Am Hof“ in Wien errichtet. Ursprünglich befand sich die Statue außerhalb des Klosterareals. Die Statue diente von 1920 – 1964 auch als Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Standort: Kirchenplatz, Grünanlage vor dem Franziskanerkloster und dem Schulzentrum

 

Mahnmal der Heimatvertriebenen Deutschen des Heidebodens

Denkmal der 1946 vertriebenen Deutschen des Heidebodens: „Den Toten, Gefallenen und Vermissten der verlorenen Heimat. Die 1946 vertriebenen Deutschen des Heidebodens.“Einweihung: 23.06.1984

Standort: Zwischen Kalvarienberg und Klostermauer.

Gedenktafel der Donauschwaben

Gedenktafel der vom 17. bis 19. Jahrhundert in die Länder der Stephanskrone ausgewanderten Deutschen, die von 1945 bis 1948 aus ihrer angestammten Heimat geflohen und vertrieben worden waren. Errichtet 1993

Standort: An der Klostermauer beim Kalvarienberg

 

Johannes Nepomuk-Statue

Bild: Die verlängerte Schulgasse von der Amtshausgasse in Richtung Zeile. Rechts ist noch die am Areal des ehemaligen Schwesternklosters stehende Nepomuksäule zu erkennen.

Statue aus dem 18. Jahrhundert – zunächst befand sich die Statue außerhalb des Schlossareals, von 1884 bis 1999 im Vorgarten des Schwesternklosters, Amtshausg. 3  Standort: Kirchenplatz vor dem Stadtcafe (Beginn der Franziskanerstraße)

 Annasäule

Hl. Anna mit Muttergotteskind, um 1700

Standort:  Kirchenplatz, Mitte der Grünanlage

Mariensäule

Hl. Maria Magnificat, Statue aus dem 18. Jahrhundert, renoviert 1984

Standort:  Kirchenplatz, Grünanlage neben der Klostermauer, 18.Jh

Mater-Dolorosasäule

Schmerzhafte Muttergottes-Säule, errichtet um 1720

Standort:  Kirchenplatz, Grünanlage, neben dem Weg (Höhe Chinarestaurant)

Kriegerdenkmal

Zur Erinnerung an die gefallenen Frauenkirchner Mitbürger beider Weltkriege, geweiht 1966 (von 1927 bis 1966 war die Immakulasäule das Kriegerdenkmal).

Standort: Grünanlage Kirchenplatz mit der Kreuzung St.Andräerstraße

 

2) Sonstige Denkmäler und Statuen innerhalb des Stadtgebietes

Mariensäule Franziskanerstraße

1751 errichtet und der Hl. Marie geweiht. Hier versammelten sich an den Marienfeiertagen tausende Wallfahrer und pilgerten in die Gnadenkirche

Standort: Straßengabelung Franziskanerstraße – Apetlonerstraße in einer eingefriedeten Grünanlage

Lourdesstatue

Errichtet 1998 anlässlich 140 Jahre Marienerscheinung in Lourdes und 340 Jahre Franziskaner in Frauenkirchen

Standort: Fußgeherzone vor dem Haus Hauptstraße 25

Josephisäule

Hl. Joseph mit Kind, errichtet im 18. Jh.

Standort: .v.d.Haus Josefistraße 81

LIDY-Skulptur Gemeinschaft

1993 vom Frauenkirchner Künstler Matthias Lidy anlässlich der Fertigstellung der Fußgeherzone errichtet

Standort: Beginn der Fußgeherzone – Krzg mit der Josefistraße

LIDY-Skulpur Energieträger

Standort: Langäckergasse, vor der Energie-Burgenland Außenstelle

1994 anlässlich der Eröffnung der BEGAS-Betriebsstätte Frauenkirchen aufgestellt

 

MICHAEL BRANDT-MOSONYI – Denkmal

Gedenktafel an der Fassade des Geburtshauses

 

Im Bild v.l.: Hans Prückler (Mosonyi-Nachkomme), Sepp Sailer, Obmann des TV Frauenkirchen, Bgm. Josef Ziniel und Pater Thomas

2015 anlässlich des 200. Geburtstages des in Frauenkirchen geborenen Komponisten (1815 – 1870) errichtet. Brand, er ließ sich auf den Namen Mosonyi magyarisieren, zählte neben Franz Liszt und Ferenc Erkel zu den größten ungarischen romantischen Komponisten. Standort: vor dem Geburtshaus des Komponisten, Hauptstraße 10

 

Dr. Gregor-Meidlinger-Gedenktafel vor dem Haus Josefistraße 15

Dr. Gregor Meidlinger wurde 1874 in Frauenkirchen geboren und gilt als Namensfinder des Burgenlandes. Er starb 1948 in Wien und wurde am Zentralfriedhof beigesetzt. Die Trauerrede hielt der ebenfalls aus Frauenkirchen stammende Landtagspräsident Martin Wetschka.

3) Jüdische Gedenkstätten

Jüdischer Friedhof

Garten der Erinnerung

Gedenkstätte am Platz der ehemlaigen Synagoge

Standort: Tempelplatz in Frauenkirchen

 

4) KAPELLEN, WEGKREUZE UND MEHR INNERHALB UND AUSSERHALB DES STADTGEBIETES

Wegkreuze, einst außerhalb des Stadtgebietes gelegen: zu diesen Kreuzen pilgerten in früheren Zeiten Priester und Gläubige am Morgen des Ostermontag zum Emmausgang

Rotes Kreuz 

Bild um 1920, dahinter die Hutweide – Entstehung unbekannt

Standort: St.Andräer Straße, ehemaliges „Gasthaus zum Kreuz“ Schaffrian-Steiner

Weisses Kreuz oder Lentsch-Kreuz

Entstehung unbekannt, renoviert von der Fam. Martin Lentsch 1943 und 2011 (Johann Lentsch); Standort: Halbturnerstraße, Kreuzung Langäckergasse

Kaintz-Kreuz

Entstehung unbekannt , renoviert 1984 von der Fam. Kaintz, Zeile 19;     Standort: Mönchhoferstraße vor dem Kreisverkehr

 

Denkmäler an der ehemaligen Altenburgerstraße

St.Martinus-Pilgerkreuz

Errichtet vom Verein der „Freunde der Basilika Frauenkirchen“ 2009 anlässlich der Gründung 2007; Standort: an der alten „Altenburger Straße“ und dem Kulturradweg gelegen, ca. 500 m außerhalb der Ortschaft vom Rosalienweg kommend

Rosalien- oder Rochuskapelle

1713 als Gedenkstätte an rund 70 hier begrabene Frauenkirchner Bürger, die bei der Pestepidemie verstarben, errichtet. Um 1790 wurde neben der Kapelle aufgrund der für die Ziegelproduktion guten Erde ein Ziegelofen errichtet Standort: Direkt an der ehemaligen Altenburgerstraße, ca. 1km östlich des Ortes

Immakulatasäule am Altenburger Pilgerweg

Maria Immakulata, errichtet verm. im 18. Jh, Inschrift 1829 und 1865; Standort am „Altenburger Wallfahrerweg“, ca. 700 m nach der Rosalienkapelle

Mariensäule an der „Altenburgerstraße“ nach der Rosalienkapelle (Fam. Pinetz); am Sockel die Inschrift 1829, auf der Säule mit Maria auf einer Weltkugel die Inschrift 1865.

Wann und warum diese Immakulatasäule errichtet wurde, konnte nicht erforscht werden. Nachdem die „Altenburgerstraße“ ein viel befahrerer und begangener Wallfahrtsweg war, ist anzunehmen, dass die Mariensäule aufgrund eines besonderen Ereignisses errichtet worden ist

Alter Ziehbrunnen an der Weggabelung vor der Immakulatasäule am "Altenburger Weg"

Alter Ziehbrunnen an der Weggabelung vor der Immakulatasäule am “Altenburger Weg”

 

KRIEGSGEFANGENENFRIEDHOF (1. WK.) außerhalb von Frauenkirchen in Richtung Podersdorf

Kriegsgefangenenfriedhof (1. WK) mit der alten Beschreibung

Kriegsgefangenenfriedhof mit der neuen Informationstafel

 

Gedenkkreuz nach einem schweren Verkehrsunfall in Richtung Podersdorf

Gedenkkreuz – Podersdorferstraße, ca. 700 m außerhalb von Frauenkirchen; zum Gedenken an einen schweren Verkehrsunfall (Linienbus und LKW) mit 7 Toten und 20 Verletzten am 2.Dez.1976

 

Marterl am Althof

Bildstock am Althof

 

Marterl/Bildstock in Richtung Tschopasch

Marterl/Bildstock der Fam. Lach in Richtung “Tschopasch”

 

Jäger-Marterl am Zufahrtsweg zum Kriegsgefangenenfriedhof

Jäger-Marterl – Zufahrtsweg zum Kriegsgefangenenfriedhof; 1988 von KommR Bruck seinen verstorbenen Jagdkameraden gewidmet

 

“Pollreiss-Kreuz” – Apetlonerstraße, direkt nach der Kreuzung zur St.Martins-Therme

Kleine Kapelle – wurde 1966 vom Frauenkirchener Bauunternehmer Robert Pollreiss im Gedenken an 2 tödlich verletzte Arbeiter nach einem Unfall errichtet

Sonstige Wegkreuze und Bildstöcke

Marterl v.d.H. Franziskanerstr. 75

 

Madonna Franziskanerstr 5

 

Neues Hochedlinger-Schloss

 

Neues Hochedlinger-Schloss