Benefizwallfahrt 2014

DSCN25016. September 2014: Benefiz-Fußwallfahrt von Fertörakos nach Frauenkirchen

Am 6. September war es wieder soweit: unsere 5. grenzüberschreitende Benefiz-Fußwallfahrt startete um 07.15 Uhr vor der Basilika Frauenkirchen. Über 130 Teilnehmer, davon rund 30 slowakische Freunde, fuhren in 3 Bussen bei herrlichem Wallfahrtswetter ins ungarische Fertörakos. Entlang der Strecke steigen noch zahlreiche Pilger aus den Seewinkelgemeinden ein. In Fertörakos erwarten uns etwa 30 Pilger aus Fertörakos und zahlreiche Pilger aus dem Raum Donnerskirchen. Nach einer in deutsch und ungarisch gehaltenen Begrüßung und Vorstellung der Ortschaft durch den Kroisbacher Robert Wild und dem Reisesegen durch Herrn Pfarrer Lajos Butsy, erwartet die Pilger rund 26 km Wanderung nach Frauenkirchen. Zunächst pilgern alle zum Seebad in Fertörakos, wo bereits das Schiff des Schifffahrtsunternehmens Gangl wartet. Die Fahrt über den See war ein unvergessliches Erlebnis. Genau an der Bundesgrenze stoppen die Schiffsmotoren: Nach einem Gebet und dem Lied “Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte…, dann jauchzt mein Herz Dir, großer Herrscher zu: Wir groß bist Du! Wie groß bist Du!…….” starten die Schiffsmotoren wieder.

Nach der Pilgerung in die Ortschaft Illmitz (hier nehmen etliche Pilger unsere Begleitfahrzeuge in Anspruch, auch Regen hatte inzwischen eingesetzt) und einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche überraschte uns die Pfarre Illmitz im Pfarrgarten mit einem für weit über 200 Personen ausgelegten Buffet. Verschiedene Brote, Beugel, Strudel, Getränke,… hatten die Frauen und Männer der Pfarre für unsere Pilger vorbereitet, jeder Pilger bekam außerdem eine Rose. An dieser Stelle ein herzliches Danke allen Verantwortlichen und Helfern der Pfarre Illmitz (die Informationen über die zahlreichen Pilger wurden von Altbürgermeister Fleischhacker, Diakon Müllner und Pfarrer Hirschl den Helfern übermittelt).

Nach der Stärkung pilgern die inzwischen rund 200 Wallfahrer weiter in Richtung Badesee Apetlon, vorbei an der von Diakon Müllner liebevoll errichteten Kapelle “Maria mit der Traube”, zur Labestation am Badesee. Hier erwartet die Pilger bereits unser Versorgungsteam mit verschiedenen Köstlichkeiten. Die Gemeinde Apetlon stellte uns freundlicherweise dafür ihre Anlage am Badesee zur Verfügung (Danke, Herr Bürgermeister). Nach Gebeten und Liedern in den Sprachen der teilnehmenden Pilger (ungarisch, slowakisch, kroatisch und deutsch) geht es vorbei an für viele bisher unbekannte Lacken des Naturschutzgebietes zum Althof, wo eine kurze Rast eingelegt wurde.

Ab 17.40 Uhr pilgern die Wallfahrer über den “Pußtaweg” in das Stadtgebiet Frauenkirchen und sammelten sich vor der Mariensäule in der Franziskanerstraße, wo der Guardian des Franziskanerklosters Frauenkirchen, Bruder Elias, die Pilger segnet. Nach einer Andacht bei der Mariensäule geht es in einer feierlichen Prozession, angeführt von Bruder Elias und den Fahnen der Stadtpfarre, durch die Franziskanerstraße zur Basilika. Bevor die Pilger in die Basilika einziehen, ziehen sie durch das wenige Tage vorher neu errichtete Pilgertor (am darauffolgenden Sonntag wurde das Pilgertor von Bischof Paul IBY feierlich gesegnet).

In der Basilika gingen die Pilger nach alter Tradition um den Altar. Den Abschluss der Wallfahrt bildete die von Bruder Elias und Pfarrer Lajos Butsy feierlich gestaltete Festmesse in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika “Maria auf der Heide”. Robert Wild (Fertörakos) und Dr. Reinhard Bruck dankten am Ende der Hl. Messe den Zelebranten und Teilnehmern an dieser würdigen Wallfahrt.

Unser aufrichtiger Dank gebührt allen unseren Helfern, Gönnern, Spendern, Teilnehmern an unserer Wallfahrt, all den vielen Heinzelmännchen, die zum Gelingen dieser Wallfahrt beigetragen haben.

Manfred Reisner hat auch eine Kurzreportage verfasst, abrufbar unter

Gloria.tv: Benefiz-Wallfahrt Fertőrákos-Frauenkirchen

Danke Manfred!

F.Stadlmann

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Vorösterliche Pilgerwanderung am 15. April 2014

Seit einigen Jahren finden im mitteleuropäischen Raum am Dienstag der Karwoche “Vorösterliche Pilgerwanderungen” statt. Diese Pilgerwanderungen werden von Diözesen, Pilgerwegevereinen, Tourismusorganisationen udgl. veranstaltet und organisiert.

Die Pilgerwanderung in unserer Region am Di., 15.April wurde gemeinsam von der Kath. Militärseelsorge Burgenland und dem TÜPl Bruckneudorf, dem Verein “Jakobsweg Burgenland” (ident mit dem “Verein der Freunde des Kalvarienberges Neusiedl am See”) und dem “Verein der Freunde der Basilika Frauenkirchen” veranstaltet. Die Wanderung führte auf dem im Vorjahr errichteten Burgenländischen Jakobsweg von Frauenkirchen am Kulturradweg zum Schloss Halbturn, weiter über Mönchhof, Gols und Weiden zum Kalvarienberg in Neusiedl am See und zu der von Freiwilligen des TÜPL Bruckneudorf restaurierten VITUS-Kapelle zwischen Parndorf und Bruckneudorf. Die Streckenlänge betrug 34 km.

Der Burgenländische Jakobsweg beginnt bei der Basilika Frauenkirchen und führt über Halbturn zum Kalvarienberg Neusiedl am See (Jakobusstatue) und über Bruck an der Leitha bis Maria Ellend an der Donau, wo die Anbindung an den Österreichischen Jakobsweg erfolgt.

Trotz des vorhergesagten Schlechtwetters versammelten sich bereits um 05.30h rund 140 Personen in der Basilika. Kalter Wind und Graupelregen, gemischt mit Sonnenschein begleitete die Pilger bis zur Vituskapelle. Aufgrund der kalten Witterung legten die Pilger eine schnellere Gangart ein, infolge dessen wurden die Stationen um ½ bis 2 ½ Stunden früher erreicht. Dadurch konnten auch die geplanten Zeiten bei den einzelnen Stationen nicht eingehalten werden. Zahlreiche Personen kamen zu den auf unseren Infos angeführten Zeiten zu den bereits von den Pilgern verlassenen Stationen. Dafür ersuchen wir um Verständnis. Die Teilnehmer an der Pilgerung erhielten von der Militärpfarre Bgld. eine Erinnerungsurkunde. Eine Fotoschau befindet sich am Ende des Beitrages.

PW-Urkunde

Ein herzliches Danke dem Bundesheer, hier insbesondere MilPfarrer MMag. Dr. Wessely, Vzlt. Heinrich Horvath und OffStv. Josef Hatos, Franz Renghofer mit seinen Freunden vom Kalvarienbergverein Neusiedl am See und unseren Freunden vom Basilikaverein. Ohne ihre Organisation und Hilfe wäre diese großartige Veranstaltung nicht zustande gekommen. Herzlichen Dank allen Helfern, Sponsoren und Teilnehmern am Pilgertag!

F.Stadlmann

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