Ostermontag in Ungarn

Festgottesdienst in Fertöszentmiklos, 22.April 2019, 11.00 Uhr

IRund 350 Gläubige nahmen am Festgottesdient mit dem “Pannonischen Singkreis” unter Ivan Tarcay teil, darunter zahlreiche Seewinkler mit einer Abordnung des Basilikavereines. Ein unvergessliches Erlebnis!

Vorösterliche Pilgerung von Sopron nach Mattersburg

Aus dem Plakat unserer ungarischen Freunde: Empfohlen ist die Wallfahrt jenen Pilgern, die Erfahrung im Sport und Wandern verfügen!

Bei kühlem Wetter starteten am Sa., 13. April 2019, um 07.00 Uhr rund 80 Pilger und Wanderer zur „Vorösterlichen Pilgerwanderung“. Ziel war die Stadtpfarrkirche Mattersburg. Unsere Gruppe startete bereits um 05.15 Uhr beim Kalvarienberg in Frauenkirchen, um 06.00 Uhr ging es mit einem Shuttlebus nach Sopron. Nach dem Start vor der Geißkirche in Sopron, führte uns der maria-ut-Wegweiser „Frauenkirchen – Mariazell“ zunächst nach Banfalva-Wandorf, wo wir die alter Klosterkirche besuchten. Weiter ging es nach Agfalva-Agendorf – hier stellte uns die evangelische Pfarrerin die evangelische Pfarrkirche vor, bevor es weiter nach Schattendorf ging. Hier begleitete uns die ungarische Polizei auf der engen Straße bis zum Grenzübergang, wo uns der Bürgermeister und der kath. Pfarrer in der Kirche begrüßten. Anschließend ging es nach Baumgarten, wo wir nach dem Besuch der Pfarrkirche zum Paulinerkloster wanderten. Hier stellte ein wahrer Kenner das Kloster und die Kirche vor. Inzwischen hatte sich die Zahl der Pilger auf weit mehr als 150 Leute erhöht. Wir trafen wieder rund 60 slowakische Freunde, die immer wieder mit uns an diesen Pilgerwanderungen teilnehmen.

Die ORF-Volksgruppenreaktion war in Baumgarten mit Alexandra Nagy dabei. Über den Draßburger und Rohrbacher Kogel ging es weiter in Richtung Walbersdorf und zur Stadtparrkirche in Mattersburg, wo rund 230 – 250 Pilger einzogen. Der maria-ut-Wegweiser war unser ständiger Begleiter

Die Festmesse zelebrierte Bischofsvikar László Pál. Unser Freund Josef Andert durfte den Bischofsvikar bei den Kommunionspenden unterstützen, Franz Wegleitner las einge Fürbitten in deutscher Sprache.

Anschließend wurden alle Teilnehmer zu einer Agape eingeladen.

Ein unvergessliches Erlebnis, wo in allen Kirchen und den Stationen gebetet und innere Einkehr gefunden wurde, wir viel sehen und hörten durften, endete für uns Teilnehmer aus dem Seewinkel um 20.15 Uhr wieder beim Kalvarienberg in Frauenkirchen.

Der Verfasser dieses Berichtes war mit einem Begleitfahrzeug unterwegs und konnte so die wunderschöne Natur und Landschaft, die uns Seewinklern kaum bekannt war, nicht so erleben, wie die unzähligen Pilger. F.S.

Einige Bilder der Pilgerwanderung und ein Radiobeitrag in ung. Sprache

Vor dem Start der Pilgerwanderung in Sopron
Vor dem Start der Pilgerwanderung in Sopron
Vor dem Ortsende von Sopron
Vor dem Ortsende von Sopron
Christl Hoffmann mit unserem Pilgerkreuz – hier in Agendorf/Agfalva
Die ev. Pfarrerin von Agfalva erzählt die Geschichte der ev. Pfarrkirche
Kurz vor der Grenze mit Schattendorf
Einer der vielen maria-ut-Wegweiser entlang des Pilgerweges
Die Pilgerkreuze vor dem Altar der Klosterkirche von Baumgarten – v.r. Andras Vissi, der örtliche Historiker des Pulinerklosters, in der Mitte die ORF-Redakeurin Alexandra Nagy
In der Klosterkirche in Baumgarten
Die Pilger erreichen nach der anstrengenden Tour über den Rohrbacher und Marzer Kogel Marz
Bschofsvikar László Pál bei der Feier der Pilgermesse in der Stadtpfarrkirche Mattersburg mit rund 250 Pilgern



https://volksgruppen.orf.at/m/magyarok/stories/2975996/
Der maria-ut von Frauenkirchen kommend im Raum Sopron
Der maria-ut im Raum Mattersburg von Sopron kommend