Fotobuch VIII (Herbst 2018) und Fotokalender 2019

Das Fotobuch VIII (Herbst 2018) wurde fertig gestellt und ist ab sofort bei Obmann Stadlmann, Kassier Josef Horvath und in der Raiffeisenbank Frauenkirchen erhältlich – Preis unverändert € 30.- je Buch.

Auch der Fotokalender für 2019 ist fertig und ab sofort bei F. Stadlmann, J. Horvath und in der RB Frauenkirchen erhältlich – € 13.- je Kalender

Im FB VIII wurde neben den gängigen Themen (alte Frauenkirchen-Ansichten, Feiern und Feste, Arbeit und Freizeit etc.) ein Schwerpunkt auf Auswanderungen (Übersee und andere Länder) und die Verschleppung eines Frauenkirchner Mitbürgers nach Sibirien gesetzt (Seiten 54 bis 67). Mehrere Seiten wurden der 100-Jahrfeier des Kranken- und Unterstützungsvereines Frauenkirchen gewidmet. Auf einer Seite sind interessante Auszüge des Kath. Pfarrboten für den Heideboden aus dem Jahr 1930 zu finden

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Benefizwallfahrt am 7. Sept. 2018

Pilgerwanderung zur Basilika Frauenkirchen

Bei herrlichem Wetter starteten am 7. September 2018 über 40 Pilger von der Baron Berg Brücke, die Ungarn über den Einserkanal mit Österreich verbindet, zur 9. grenzüberschreitenden Benefizwallfahrt (insgesamt war es die 10. Benefizwallfahrt unseres Vereines). Besonders herzlich begrüßen durften wir unsere slowakischen Freunde, die uns seit Jahren auf unseren Fußwallfahrten begleiten

Nach Gebeten und Liedern an der Brücke, die im Gebiet der ungarischen Kleinstadt Kapuvár liegt, pilgerten wir auf idyllischen Wegen einige hundert Meter entlang der Bundesgrenze und weiter rund 7 km bis zur Landesstraße zwischen Wallern und Tadten. Nach einer kurzen Rast ging es am Hansag-Radweg nach St.Andrä. Inzwischen hatten sich mehrere Wanderer und Radfahrer unserer Gruppe angeschlossen. In St.Andrä überraschte uns die Fam. Bruck in ihrer Filiale mit einer deftigen Jause, nachdem sich vorher einige unserer Freunde im „Vorbeigehen“ bei einem befreundeten Winzer mit frischen Sturm gestärkt hatten. Anschließend ging es entlang der Bahnlinie auf einem Teilstück des Marienweges „Maria-ut 05“ nach Frauenkirchen, wo wir außerhalb der Stadt für ein Gebet inne hielten. Singend zogen um 20.30 Uhr rund 60 Pilger in die Basilika, wo die Apetloner Wallfahrergruppe zur Andacht versammelt war. Nach dem feierlichen Einzug und einer Andacht mit Marienliedern beteten wir noch kurz mit der Apetloner Gruppe. Die Basilika blieb diese Nacht für die zahlreichen Wallfahren geöffnet. 977a 979 990 994 - Kopie 996 - Kopie 997 999 - Kopie 1002 - Kopie 1011 - Kopie 1020 - Kopie 1027 1030

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Die Baron Gustav Berg Brücke wurde 2013 errichtet und am 5. Mai 2013 feierlich eröffnet.

Baron Berg wurde 1828 in Preußen geboren, arbeitete nach seinem Studium an verschiedenen Orten und übersiedelte 1864 nach Kapuvár, wo er die Leitung der dortigen Herrschaft übernahm. Später übernahm er noch für einige Jahre die Herrschaft Boldogasszony/Frauenkirchen, mit der er anno 1873 bei der Wiener Weltausstellung einen großen Erfolg hatte. Baron Berg war Ehrenbürger von Kapuvár, wo er 1903 auch verstarb.   

Auszug aus der Gedenktafel bei der Baron-Berg-Brücke

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Pamhagen: Neuer Start des Jakobsweges Burgenland

21. Juli 2018: Wallfahrt von Hideseg nach Pamhagen

Bei der Jubiläumswallfahrt am 21. Juli 2018 von Hidegség nach Pamhagen konnten mehr als 150 Teilnehmer aus Ungarn und Österreich begrüßt werden . Es war durchgehend sommerliches Wetter und wir durchwanderten eine sehr interessante und abwechslungsreiche Strecke von 27,2 km. Höhepunkte waren ein Teil des Nationalparks Neusiedlersee und der Einserkanal. Bei einem gemeinsamen Festgottesdienst wurde nicht nur die neue Jakobswegtafel enthüllt und die neuen Wege symbolische geweiht, sondern auch unserer langjährigen Mitpilger gedacht, die leider nicht mehr unter uns sind.
Dieser erste Schritt einer langen Pilgerreise war etwas ganz besonderes für uns alle und wird nicht nur in unserer aller Erinnerung bleiben, sondern auch das Verlangen auf weitere Wallfahrten wecken

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
Foto und  Text: Franz Renghofer

Nachruf: Pater Gottfried Wegleitner

KathPress vom 11.07.2018

Franziskaner Gottfried Wegleitner in Frauenkirchen beigesetzt

Salzburger Erzbischof Lackner und Eisenstädter Altbischof Iby leiteten Trauermesse für früheren Guardian des Wiener Franziskanerklosters und Geistlichen Assistenten des Katholischen Publizistenverbandes – Requiem am 24. Juli in Franziskanerkirche

Unter großer Anteilnahme ist am Dienstagnachmittag der am 2. Juli erst 45-jährig verstorbene Franziskanerpater Gottfried Wegleitner beigesetzt worden. Den Trauergottesdienst davor leiteten in der mit rund 1000 Mitfeiernden vollbesetzten Basilika seiner burgenländischen Heimatgemeinde Frauenkirchen der Salzburger Erzbischof Franz Lackner und der Eisenstädter Altbischof Paul Iby, weitere 50 Priester und Ordensleute konzelebrierten bei der Messe für den früheren Guardian des Wiener Franziskanerklosters und Geistlichen Assistenten des Katholischen Publizistenverbandes.

Lackner – wie Wegleitner ein Angehöriger des Franziskanerordens – erinnerte in seiner Predigt an die vielen Verdienste des gebürtigen Wieners, der zuletzt als Kaplan in Frastanz (Vorarlberg) tätig war. P. Gottfried habe als Hausoberer im Wiener Franziskanerkloster bleibende Akzente gesetzt wie eine wöchentliche Suppenküche für Bedürftige oder die Sanierung der ältesten Kirche Wiens, der Wöckherl-Orgel, er habe “vieles mit Augenmaß erneuert”. Lackner hob auch die kommunikativen Fähigkeiten Wegleitners hervor, der u.a. als Kommentator von Papstgottesdiensten im ORF und als Kolumnist mehrerer Tages- und Wochenzeitungen erfolgreich war.

Der Erzbischof würdigte weiter die “freundlich-sachliche Dialogfähigkeit” des Verstorbenen nicht nur gegenüber Medienschaffenden und Künstlern und bekannte, er hätte ihn gerne als Mitarbeiter in der Seelsorge nach Salzburg geholt. Gestorben sei der Franziskanerpater nach langer schwerer Krankheit mit einem Lächeln auf dem Gesicht – für Lackner ein “Abglanz der Auferstehung”.

Die Vorsitzende des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs, Gabriele Neuwirth, nannte P. Gottfried Wegleitner ein “Kommunikationsgenie” auf eine ganz besondere Weise – “nie aufdringlich, kein Hans Dampf in allen Gassen, und dennoch präsent in seiner offen-fröhlichen Art”. Den Anspruch von Kurienkardinal John Foley, dem früheren Chef des Päpstlichen Medienrates, die Kirche solle Partnerin der Medien sein, habe Wegleitner vorbildlich umgesetzt. Beim letzten Verbandsgottesdienst mit P. Gottfried in der Wiener Deutschordenskirche habe ihn die ebenfalls mitfeiernde, von ihm betreute syrische Flüchtlingsfamilie als “einen sanften Engel auf Erden” bezeichnet, erinnerte Neuwirth. Dass dieser, dem ganz in der Franziskusnachfolge jede Aggression fehlte, “nun nicht mehr auf Erden lebt, erfüllt uns mit Trauer”.

Würdigende Worte des Gedenkens an Wegleitner sprachen auch ein Vertreter der Pfarre Frastanz und Verantwortliche für die von ihm in Wien eingeführte Armensuppe. In der Wiener Franziskanerkirche findet am 24. Juli um 18 Uhr ein weiteres Requiem für den Verstorbenen statt.

Gottfried Wegleitner starb am 2. Juli im 46. Lebensjahr nach langer schwerer Krankheit im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Geboren wurde er am 17. Juli 1972 in Wien, er wuchs im burgenländischen Frauenkirchen auf und maturierte am Gymnasium der Salesianer Don Boscos in Unterwaltersdorf (NÖ). Nach dem Noviziat in Schwaz (Tirol) studierte Wegleitner in Wien, Canterbury und Rom Theologie und wurde 2005 von Kardinal Foley zum Priester geweiht. Von 2007 bis 2014 war er Guardian im Wiener Franziskanerkloster und u.a. auch Geistlicher Assistent des Verbands katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs. Gesundheitlich bereits beeinträchtigt wechselte er 2014 nach Vorarlberg.

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Eine unübersehbare Prozession geleitete Pater Gottfried in den Friedhof von Frauenkirchen

Nachruf: Pater Gottfried Wegleitner

Nach einer langen, schweren Krankheit ist Pater Gottfried Wegleitner in der vergangenen Woche gestorben. Gottfried Wegleitner wäre am 17. Juli 46 Jahre alt geworden.

 

 

Pater Gottfried Wegleitner verstorben

Wegleitner Thomas - 2018

Pater Gottfried Wegleitner verstorben

Schweren Herzens muss ich euch mitteilen, dass am heutigen Vormittag Pater Gottfried Wegleitner einige Tage vor seinem 46. Geburtstag verstorben ist. Nach langer schwerer Krankheit hat ihn Gott zu sich gerufen. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Lieber Pater Gottfried, lieber Thomas, du lebst in unseren Herzen weiter.

Das Requiem für Pater Gottfried findet am 10. Juli 2018, ab 14.00 Uhr in der Basilika Frauenkirchen statt. Anschließend geleiten wir Thomas zu seiner letzten Ruhestätte im Friedhof der Stadtpfarre Frauenkirchen.

Pater Gottfried wirkte in der Pfarre Güssing, war Guardian im Franziskanerkloster Wien, Provinzvikar der Franziskanerprovinz Austria und führend in kirchlichen Organisationen tätig. Er kommentierte Jahre lang die Papstgottesdienste im ORF und war auch Kolumnist einiger Zeitschriften.

Seit 2014 war Pater Gottfried Priester in der Vorarlberger Pfarre Frastanz.     

2. Juli 2018  F.S.

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Pater Gottfried beim Empfang in seiner Pfarrgemeinde Frastanz