Denkmäler, Statuen und sonstige hist. Orte

1) AM UND UM DEN KIRCHENPLATZ

 Kirchenplatz und Einfriedungsmauer

Vor-Kirchenvorplatz

Kirche mit alter Klostereinfriedung, im Vordergrund die Immakulatastatue – um 1930

Vorplatz-Basilika um 1938-SteinerMa

Kirche mit Kalvarienberg, Balustradeneinfriedung (errichtet 1935) und im Vordergrund die Immakulatastatue – 1938

Vorplatz mit Sandsteinmauer

Kirche nach der Versetzung des Kalvarienberges und der neuen Sandsteinmauer – um 1960

Der Platz um die Kirche dürfte bereits beim Bau der jetzigen Kirche mit einer hohen Mauer eingefriedet worden sein. Im äußeren Bereich wurden an die Mauer „Bethen-Läden“ gemauert, wo die Wallfahrer Rosenkränze, Kreuze udgl. erwerben konnten. Etwa in diesem Zeitraum wurden im „Alten Friedhof“ 3 Kapellen errichtet, die später abgetragen wurden. Auch die Immaculatasäule befand sich außerhalb der Einfriedungsmauer. Die Einfriedungsmauer wurde mit Ausnahme des wuchtigen Torbogens 1933 entfernt und durch eine ca. 1 m hohe Balustrade ersetzt. Im Zuge der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes mit der Verlegung des Kalvarienberges wurde die Balustrade entfernt und durch eine ca. ½ m hohe Sandsteinmauer ersetzt sowie der mächtige Torbogen entfernt.

Kalvarienberg

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Kalvarienberg gegen 1940, links im Hintergrund die „Bethenläden“ an der Mauer des Meierhofes

Kalvarienberg (3)

Kalvarienberg gegen 1990, links ist das Denkmal der Heimatvertriebenen des Heidebodens erkennbar

Kalvarienberg (4

2014: Der Kalvarienberg nach der Renovierung

Der künstlich angelegte Kalvarienberg entstand um das Jahr 1685. Schneckenförmig windet er sich zu einem Plateau. Hier erhebt sich eine steinerne Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1759 in den Himmel. Die Kapellen zeigen in Steinreliefs Stationen der Leiden Christi. 1958 wurde das Denkmal nach der Restaurierung an die Südseite der Kirche versetzt.

Immakulata-Statue

Immakulasäule 1)

Standort außerhalb des Klosterareals – um 1920

Immakulasäule 2

Standort außerhalb des Klosterareals – ab ca. 1927 auch Kriegerdenkmal

Immakulasäule 3

Anlässlich der Umgestaltung des Kirchenplatzes und der Versetzung des Kalvarienberges wurde die Säule hier neu errichtet.

Die Statue wurde um 1680 nach dem Vorbild der Mariensäule „Am Hof“ in Wien errichtet. Ursprünglich befand sich die Statue außerhalb des Klosterareals. Die Statue diente von 1920 – 1964 auch als Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Standort: Kirchenplatz, Grünanlage vor dem Franziskanerkloster und dem Schulzentrum

Mahnmal der Heimatvertriebenen Deutschen des Heidebodens

Heimatvertriebenen- Denkmal

Denkmal der 1946 vertriebenen Deutschen des Heidebodens: „Den Toten, Gefallenen und Vermissten der verlorenen Heimat. Die 1946 vertriebenen Deutschen des Heidebodens.“Einweihung: 23.06.1984

Denkmal Vertriebene-1984Standort: Zwischen Kalvarienberg und Klostermauer.

Gedenktafel der Donauschwaben

denkmal-donauschwaben (2)

Gedenktafel der vom 17. bis 19. Jahrhundert in die Länder der Stephanskrone ausgewanderten Deutschen, die von 1945 bis 1948 aus ihrer angestammten Heimat geflohen und vertrieben worden waren. Errichtet 1993

Standort: An der Klostermauer beim Kalvarienberg

Johannes Nepomuk-Statue

Nepomukstatue (1)

Bild: Die verlängerte Schulgasse von der Amtshausgasse in Richtung Zeile. Rechts ist noch die am Areal des ehemaligen Schwesternklosters stehende Nepomuksäule zu erkennen.

Nepomukstatue (2)Statue aus dem 18. Jahrhundert – zunächst befand sich die Statue außerhalb des Schlossareals, von 1884 bis 1999 im Vorgarten des Schwesternklosters, Amtshausg. 3  Standort: Kirchenplatz vor dem Stadtcafe (Beginn der Franziskanerstraße)

 Annasäule

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Hl. Anna mit Muttergotteskind, um 1700

Standort:  Kirchenplatz, Mitte der Grünanlage

Mariensäule

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Hl. Maria Magnificat, Statue aus dem 18. Jahrhundert, renoviert 1984

Standort:  Kirchenplatz, Grünanlage neben der Klostermauer, 18.Jh

Mater-Dolorosasäule

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Schmerzhafte Muttergottes-Säule, errichtet um 1720

Standort:  Kirchenplatz, Grünanlage, neben dem Weg (Höhe Chinarestaurant)

Kriegerdenkmal

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Zur Erinnerung an die gefallenen Frauenkirchner Mitbürger beider Weltkriege, geweiht 1966 (von 1927 bis 1966 war die Immakulasäule das Kriegerdenkmal).

Standort: Grünanlage Kirchenplatz mit der Kreuzung St.Andräerstraße

2) Sonstige Denkmäler und Statuen innerhalb des Stadtgebietes

Mariensäule Franziskanerstraße

Mariensäule Franziskanerstr

1751 errichtet und der Hl. Marie geweiht. Hier versammelten sich an den Marienfeiertagen tausende Wallfahrer und pilgerten in die Gnadenkirche

Mariensäule Franziskanerstr 2Standort: Straßengabelung Franziskanerstraße – Apetlonerstraße in einer eingefriedeten Grünanlage

Lourdesstatue

Lourdesstatue-Fuzo

Errichtet 1998 anlässlich 140 Jahre Marienerscheinung in Lourdes und 340 Jahre Franziskaner in Frauenkirchen

Standort: Fußgeherzone vor dem Haus Hauptstraße 25

Josephisäule

Josephisäule

Hl. Joseph mit Kind, errichtet im 18. Jh.

Standort: .v.d.Haus Josefistraße 81

LIDY-Skulptur Gemeinschaft

LIDY-Gemeinschaft

1993 vom Frauenkirchner Künstler Matthias Lidy anlässlich der Fertigstellung der Fußgeherzone errichtet

Standort: Beginn der Fußgeherzone – Krzg mit der Josefistraße

MICHAEL BRANDT-MOSONYI – Denkmal

Mosonyi-Denkmal (2)

Gedenktafel an der Fassade des Geburtshauses

Mosonyi-Denkmal (1)

Im Bild v.l.: Hans Prückler (Mosonyi-Nachkomme), Sepp Sailer, Obmann des TV Frauenkirchen, Bgm. Josef Ziniel und Pater Thomas

2015 anlässlich des 200. Geburtstages des in Frauenkirchen geborenen Komponisten (1815 – 1870) errichtet. Brand, er ließ sich auf den Namen Mosonyi magyarisieren, zählte neben Franz Liszt und Ferenc Erkel zu den größten ungarischen romantischen Komponisten. Standort: vor dem Geburtshaus des Komponisten, Hauptstraße 10

3) Jüdische Gedenkstätten

Jüdischer Friedhof

Judenfriedhof (2) PD_0_File_041

Garten der Erinnerung

Garten der Erinnerung (1) Garten der Erinnerung (2)

 

4) Kapellen, Wegkreuze und mehr außerhalb des Stadtgebietes

 

Wegkreuze, einst außerhalb des Stadtgebietes gelegen: zu diesen Kreuzen pilgerten in früheren Zeiten Priester und Gläubige am Morgen des Ostermontag zum Emmausgang

Rotes Kreuz 

Rotes Kreuz (3)

Bild um 1920, dahinter die Hutweide – Entstehung unbekannt

Rotes Kreuz (1)Standort: St.Andräer Straße, „Gasthaus zum Kreuz“ Schaffrian-Steiner

Weisses Kreuz oder Lentsch-Kreuz

Lentsch-Kreuz (1) Lentsch-Kreuz (3)Entstehung unbekannt, renoviert von der Fam. Martin Lentsch 1943 und 2011 (Johann Lentsch); Standort: Halbturnerstraße, Kreuzung Langäckergasse

Kaintz-Kreuz

Kaintz-Kreuz (1)Kaintz-Kreuz (2)Entstehung unbekannt , renoviert 1984 von der Fam. Kaintz, Zeile 19;     Standort: Mönchhoferstraße vor dem Kreisverkehr

 

wird fortgesetzt