Basilika Frauenkirchen

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Wallfahrtskirche Maria auf der Heide um 1900.

Unzählige Millionen Menschen haben das Marienheiligtum im burgenländischen Heideboden bereits besucht. Jährlich kommen über 100.000 Wallfahrer und nach Schätzungen rund 300.000 Touristen in unsere Basilika. Die Wallfahrtskirche „Maria auf der Heide“ ist seit Jahrhunderten ein Magnet für viele Gläubige.

Die barocke Gnadenkirche in Frauenkirchen wurde nach Zerstörungen der alten Kirche in den Jahren 1695 – 1702 vom großen Marienverehrer Fürst Paul Esterhazy gebaut. Die Kirche wurde das Marienheiligtum im damaligen Westungarn und Wahrzeichen des Heidebodens. Das angeschlossene Franziskanerkloster war auch Heimat einer philosophischen Hochschule und der deutsch sprechenden Novizen der ungarischen Franziskanerprovinz. Seit 1659 wirken die Franziskaner in Frauenkirchen. 1685 wurde der Kalvarienberg gebaut und um 1958 am jetzigen Ort wieder neu errichtet. 1999 wurde im Vordertrakt des Klosters für die Schwestern des hl. Josef von Tarbes ein Kloster errichtet. Die hier wirkenden Schwestern stammen aus Indien.  Am 15.August 1990 wurde das Marienheiligtum des Burgenlandes von Papst Johannes Paul II. zur Basilika erhoben.

Spenden werden gerne entgegengenommen: RB Frauenkirchen, IBAN AT89 3311 6000 0000 0661. BIC RLBBAT2E116 oder ERSTE Frauenkirchen, IBAN AT90 2021 6216 8390 8900, BIC SPHBAT21XXX.

Wenn Sie die Franziskaner direkt unterstützen möchten:

Raiffeisenbank Frauenkirchen
IBAN: AT76 3311 6001 0003 0205
BIC: RLBBAT2E116

Basilika Frauenkirchen – pfarre.eu

Basilika-Kloster-KalvariaDie Bedeutung von Frauenkirchen als Wallfahrtsort:

Seit dem Mittelalter bildet die barocke Basilika „Maria auf der Heide“ mit dem angeschlossenen Franziskanerkloster das geistige und religiöse Zentrum des Seewinkels und des Heidebodens. Der neben der Basilika angesiedelte Kalvarienberg ist in seiner Form einzigartig. Die Basilika von Frauenkirchen mit ihren beiden Türmen ist in der ebenen Landschaft des Seewinkels schon von weitem sichtbar und zum Wahrzeichen des Seewinkels und des Heidebodens geworden.

Gürtelbruderschaft des heiligen Franziskus in Frauenkirchen

Mit der Ansiedlung der Franziskaner und der Errichtung des Klosters wurde auch die von Papst Sixtus V. gegründete Gürtelbruderschaft in Frauenkirchen eingerichtet. Bei den  Mitgliedern dieser Bruderschaft handelte es sich um Laien, die ständig einen geweihten Gürtel tragen und auch Opfer bringen mussten.

In den Jahren 1685 bis 1712 traten der Bruderschaft etwa 2000 Mitglieder bei. Alleine aus Frauenkirchen kamen fast 270 Mitglieder. Aber auch aus fernen Ländern wie Sachsen, Böhmen, Schlesien, Hessen, Bayern, Rumänien, aus der Schweiz und anderen kamen Mitglieder. Über 200 Mitglieder kamen aus Wien, hunderte Mitglieder aus den verschiedensten Komitaten der einstigen Monarchie, so z.B. aus Esztergom, Moson, Mosonszolnok, Sopron, Komerom, Györ, jetzt Ungarn,  Tyrnau, Moravsky, Stupova, Rajka, oder  Pressburg, jetzt Slowakei. 

Unzählige Pfarren aus der einstigen Monarchie gelobten aus verschiedenen Anlässen Wallfahrten nach Frauenkirchen

Auch heute noch werden Fußwallfahrten, die ihren Ursprung zumeist in der Pestzeit haben, zur „Mutter des Heidebodens“ unternommen. Über das Jahr verteilt, besonders aber zu den Marien-Hochfesten, kommen unzählige Pilgergruppen nach Frauenkirchen. Die Wallfahrtskirche ist seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ wie in alten Zeiten wieder Ziel von Wallfahrern aus Ungarn, der Slowakei und Österreich. Österreicher, Ungarn, Slowaken, Kroaten und viele andere Nationen pilgern zur Gottesmutter nach Frauenkirchen. 

Kommentare:

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