Ostermontag in Ungarn

Ostermontag 2018 in Fertőszentmiklós

Einige unserer Freunde und zahlreiche Gläubige aus der Region folgten der Einladung des „Pannonischer Singkreis Szent Cecília Fertőszéplak – Kapuvár – Pamhagen – Sopron“ unter Iván Tarcsay und feierten gemeinsam mit Chor und Orchester und rund 500 Gläubigen am Ostermontag, 2.April 2017, ab 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St.Nikolaus in Fertőszentmiklós die Festmesse.

Herzlichen Dank für die ausgezeichneten Darbietungen !             F.S.fb messprogramm

St.Martinus-Pilgerkreuz – Baumbepflanzungen nach Sturmschäden

St.Martinus-Pilgerkreuz

Bei schweren Winterstürmen brachen einige Ästen und beschädigten auch die Abdeckung des Pilgerkreuzes. Die alten Bäume mußten daraufhin enfernt werden. Am Gründonnerstag 2018 war es dann soweit: Josef Andert pflanzte gemeinsam mit seinem Enkelsohn Johannes 2 Linden. Josef Andert pflegt und umsorgt den Platz um das Pilgerkreuzes seit Bestehen. Die Jungbäume wurden von Franz Wegleitner gesponsert.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

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Vorösterliche Pilgerwegwanderung in Ungarn

Siehe auch unsere Facebookseite          https://www.facebook.com/basilikaFrk/

Am Sa., 24.März 2018 veranstalteten unsere ungarischen Freunde wieder eine vorösterliche Pilgerwanderung. Die Pilgerwanderung fand teilweise am maria-ut und dem ung. Perlenweg statt.

Eine Gruppe von 16 Personen startete bereits um 06.15 Uhr von der Basilika in Frauenkirchen mit Privat-PKW ins ungarische Hegykő, wo wir von rund 80 Pilgern aus nah und fern erwartet wurden. Nach dem Reisesegen durch Pfarrer Dr. Ferenc Reisner begann die Fußwallfahrt in Richtung Csapod. Die weiteren Stationen waren die  Fertőszéplak, Fertőd und  Fertőszentmiklós (Kapelle in Szered und St. Nikolaus Kirche). Bei allen Stationen kamen weitere Wallfahrer dazu, darunter auch unsere slowakischen Freunde aus Vlky. Nach rund 22 km Wanderung durch eine für uns alle unbekannte Landschaft von Fertöszeplak nach Csapod – die Pilgerschar war inzwischen auf rund 200 Wallfahrer gewachsen, fand um 16.00 Uhr Pfarrkirche in Csapod ein Festgottesdienst statt. Abschließend luden unsere ungarischen Freunde gemeinsam mit dem ungarischen Perlenwegverein zur Agape ins Kulturhaus in Csapod.

Fotos: F.Stadlmann und Gyöngyök utja

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Stefan Oberfellner verstorben

Stefan Oberfellner verstorben

Am frühen Vormittag wurden wir mit der traurigen Nachricht geschockt, dass in der vergangenen Nacht völlig unerwartet unser Pilgerfreund Stefan Oberfellner von uns gegangen  ist. Ein treuer Freund, der uns auf unseren Fußwallfahrten begleitet hat.  Fast immer war der Ausgangspunkt seiner alleinigen Fußwallfahrten unsere Basilika „Maria auf der Heide“. Das Ziel seiner Wallfahrt, egal ob vom rumänischen Csiksomlyó oder von Litauen, war stets unsere Basilika – eine seiner letzten führte ihn auf den Spuren des Hl. Martin. Alle seine Pilgerwege wurden in unserer Homepage wiedergegeben.

In Erinnerung bleiben uns seine Vorträge und die Hilfstransporte, die er gemeinsam mit seinen Wallerner Freunden nach Ungarn und Rumänien durchgeführt hat.

Heute begann seine letzte grosse Wallfahrt. Stefan, wir werden dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.                                                               25.02.2018  F.S

Die Sterbeparte finden Sie nach der Fotolegende

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Stefan (ganz links)  mit seinen Frauenkirchner Pilgerfreunden in Ungarn

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Pilgersegen in der Basilika Frauenkirchen mit Pater Thomas für seine große Pilgerwanderung von Rumänien nach Österreich

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Bei einem maria-ut-Wegweiser

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Csíksomlyói

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Empfang in der Basilika Frauenkirchen nach seiner Rumänienwallfahrt – mit F.Stadlmann und F.Wegleitner

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Mit seiner Gattin nach der Rumänienwallfahrt

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Einer seiner vielbesuchten Vorträge – hier mit Manfred Reisner

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Fußwallfahrt von der „Brücke von Andau“ zur Basilika Frauenkirchen: v.l. F.Stadlmann, Stefan Oberfellner, Bischofsvikar und Militärpfarrer MMag. Dr. Alexander Wessely und Franz Renghofer

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Der Rucksack, sein ständiger Begleiter

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Reisesegen in der Martinskapelle in der Vila Vita in Pamhagen

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Stefan Oberfellner mit dem Jakobswegpilger Johann Umathum bei der Segnung des Pilgertores vor der Basilika Frauenkirchen

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Stefan OBERFELLNER, Ruhe in Frieden

Oberfellner Stefan-4198_20180226_192645Stefan Oberfellner wurde nach dem Hl. Requiem in der Pfarrkirche Wallern im Familiengrab im Beisein von rund 1000 Trauergästen beigesetzt. Unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tiefster Mitgefühl gilt der Famililie.               F.S.

Russischer Kulturattchè in Frauenkirchen

Blumen für das Russengrab

Seit Jahrzehnten betreut die Familie Pinetz das Grab russischer Soldaten, die Ende des 2.Weltkrieges in Frauenkirchen umgekommen waren, am Friedhof der Stadtpfarre Frauenkirchen. Seit dem Tod der Mutter betreut Tochter Petra das Grab, achtet darauf, dass das Licht in der Laterne nie ausgeht. Über Bestreben von SR Franz Wegleitner, Vorstand im der „Initiative Erinnern Frauenkirchen“ (Obmann Dr. Herbert Brettl) wurde im Vorjahr ein neuer Grabstein errichtet.

Andrey Marchenko, Vertreter der russischen Botschaft, ehrte mit seinem Besuch am vergangenen Freitag die hier begrabenen russische Soldaten. In nachdenklicher Stimmung, begleitet von einem gemeinsamen Gebet, legte er einen Blumenstrauß auf das Grab und bedankte sich mit lobenden Worten und einem Blumenstrauß. Auch Oberst Wolfgang Wildberger, Präsident des Schwarzen Kreuzes meinte, das es nicht selbstverständlich sei, dass jemand unentgeltlich diese Arbeit leiste.

Marchenko, der zum ersten Mal Frauenkirchen besuchte, hatte großes Interesse an den historischen Gegebenheiten. Deshalb führte ihn Dr. Herbert Brettl auch hinaus auf den serbischen Soldatenfriedhof und erzählte die Geschichte dieses riesigen Kriegsgefangenlagers, das im Ersten Weltkrieg über 30.000 Menschen, vornehmlich Serben, aber auch Montenegriner, Russen und Italiener beherbergt hatte. An der Errichtung der weitläufigen Anlage waren russische Kriegsgefangenen beteiligt gewesen.

Der kulturinteressierte Russe staunte über die Schönheit der barocken Basilika und lobte deren prächtige und nicht überladene Ausstattung. Die alte Ikone des Marienaltars verglich er mit russischen Ikonen und nannte das wunderbare Bildnis „eine Maria lactans, welche dem Jesuskind die Brust reicht“. Der Kulturattachè besichtigte den Kalvarienberg und informierte sich ausgiebig über das „Vertriebenenkreuz der Ungarndeutschen“ und das „Denkmal der Donauschwaben“, welches sich an der Klostermauer befindet.

Der Besuchstag endete mit einer Führung durch die sehenswerte und wunderbar in die pannonische Landschaft eingebettete „St. Martins Therme und Lodge“. Abschließend lud  SR Franz Wegleitner die Gruppe zu einem Mittagessen.

Ein Video sehen Sie unter