8. Sept. 2015 – Patrozinium

Hunderte Ungarn kamen mit einem Sonderzug nach Frauenkirchen, unzählige Menschen aus Ungarn, der Slowakei und Österreich kamen mit mehreren Bussen und Privat-Fahrzeugen. Viele, darunter auch die Güssinger Gruppe (heuer zum 25.Mal), kamen zu Fuß in das burgenländische Marienheiligtum „Maria auf der Heide“. Der Erzbischof von Trnavá, Ján Orosch und der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, zelebrierten mit mehreren Priestern und Diakonen die Festmesse. Predigt, Fürbitten und Lieder wurden in slowakisch, ungarisch und deutsch gehalten. Der Chor und das Orchester der Don Bosco-Pfarre Neuerdberg aus Wien gestaltete die Messe. Nach dem Schlusssegen wurde der Einzelsegen mit der Gnadenstatue erteilt.

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Benefizwallfahrt „Auf den Spuren von Mihály Mosonyi“

Unsere 6. grenzüberschreitende Benefizfußwallfahrt startete am 5. Sept. 2015 um 06.30 Uhr vor der Basilika Frauenkirchen. Trotz Regens kamen doch über 40 Wallfahrer und fuhren mit einem Bus ins ungarische Mosonmagyaróvár. Vor der Mosoni Nepomuki Szent János plébánia-Kirche warteten bereits einige unserer Freunde.

Nach einer Begrüßung durch den Vizebürgermeister der Stadt, Dr János Iváncsics (den Wortlaut der Begrüßung finden Sie am Ende des Berichtes) und dem hw. Kaplan Márk Mogyorósi erläuterte unser TV-Obmann KommR Sepp Sailer den Anlass, warum der Ort als Ausgangspunkt der heurigen Wallfahrt gewählt wurde. Nach dem Reisesegen ging es bei stärkeren Regen, der aber nach ca. 1 Stunde total aufhörte, nach Mosonszolnok. Hier wurden wir bereits von ‚unserer‘ Noémi mit ihrem Team erwartet. Aus Frauenkirchen trafen rund 20 weitere Pilger ein. Nach einer Stärkung sowie Gebeten und Liedern in der Kirche machten sich exakt 62 Pilger auf den Weg nach Frauenkirchen. In Kasimir erwartete uns eine weitere Labestation. Nach der Labung und einer Andacht in der Kirche gab uns der Halbturner Andi Gisch einen Überblick über die Geschichte von Kasimir.
Bei kaltem Wind und einigen weiteren Stationen, zuletzt beim St.Martinus-Pilgerkreuz, pilgerten rund 80 Wallfahrer in die Basilika, wo sie von Bruder Elias mit den Kirchenfahnen begrüßt wurden. An der Wallfahrt nahmen u.a. auch Freunde aus Ungarn und der Slowakei, Stefan Oberfellner, der bereits weit über 20.000 km gepilgert ist, sowie Erich Thell und Christian Leitner vom Salzburger Verein „Leonhardsweg“ teil. Die Wallfahrt wurde auf dem alten „Altenburger Weg“ geführt, der von der ehemaligen Komitatshauptstadt Moson nach Frauenkirchen führte und auf dem bereits Millionen Menschen gepilgert sind.

Die Festmesse in der Basilika wurde vom Stadtpfarrer Pater Thomas zelebriert und vom Pannonischen Singkreis mit Werken von Mihály Mosonyi unter Iván Tarcsay gestaltet.

Anschließend luden die Freunde der Basilika noch zu einer Agape im Pfarrzentrum.

Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Helfer, insbesondere aber unseren Pilgern, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben.

WP_20150905_07_43_36_ProDie Begrüßung durch Vizebürgermeister Dr János Iváncsics:

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Pilgerfreunde aus Frauenkirchen und aus dem Seewinkel!

Es ist eine große Freude für uns, dass die heurige Benefizwallfahrt der Freunde der Basilika Frauenkirchen in Mosonmagyaróvár startet und sich dem Mosonyi Mihály Jubiläumsjahr widmet. Wir sind sehr dankbar, dass Sie das Kulturerbe unserer Region immer grenzüberschreitend pflegen und durch die Pilgerwege und Pilgerwanderungen unsere Region, das ehemalige Komitat Moson und die hier wohnende ungarische, deutsche, slowakische und kroatische Nationalitäten freundlich miteinander verbinden. Nur so können wir ein friedliches Zusammenleben in unserem Europa sicherstellen. Im Namen der Selbstverwaltung der Stadt Mosonmagyaróvár wünsche ich Ihnen einen schönen Tag und eine gesegnete Pilgerwanderung nach Frauenkirchen. Buen camino, áldás legyen útjukon!

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