Weihefest 2014

19. November: Weihefest der Basilika

Am 19. November jährte sich zum 312. Mal die Weihe unserer Gnadenkirche, die vom damaligen Bischof aus Nitra (Ungarn, jetzt Slowakei) durchgeführt wurde.

Anlässlich des 312. Jahrestages fand am Mi., 19.November 2014 eine Lichterprozession zur Basilika statt. Trotz des windigen und kalten Wetters versammelten sich rund 50 Personen vor dem St.Martinus-Pilgerkreuz ca. 1 km außerhalb von Frauenkirchen und pilgerten zur Basilika, wo ab 19.00 Uhr ein Festgottesdienst gefeiert wurde. Die Festmesse wurde von Dr. Viliam Judák, Bischof von Nitra (SK) und dem Guardian des Franziskanerklosters Frauenkirchen, Bruder Elias, gemeinsam mit 10 Priestern aus der Slowakei, Ungarn und Österreich zelebriert. Die Messe wurde vom Pannonischen Singkreis Szent Cecilia Fertöszéplak-Kapuvár-Pamhagen & Orchester, Leitung Ivan TARCSAY, an der Orgel Peter Kuzsner, und dem Blechbläserquartett Hegykö unter Vidor Kiss, gestaltet. Am Gottesdienst nahmen rund 250 Besucher teil.

Anschließend luden die „Freunde der Basilika Frauenkirchen“ alle Teilnehmer zu einer Agape ins Pfarrzentrum.

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Gedenkfeier am Serbenfriedhof

1. November 2014:

Gedenkfeier am Kriegsgefangenenfriedhof in Frauenkirchen

Am Allerheiligentag fand am sogenannten Serbenfriedhof an der Straße in Richtung Podersdorf eine Gedenkfeier anlässlich „100 Jahre 1.Weltkrieg“ statt. Bereits einige Monate nach Kriegsbeginn wurde in Frauenkirchen (damals Boldogasszony und in Ungarn gelegen) ein Kriegsgefangenenlager errichtet. Dieses Lager zählte zu den größten der Monarchie und war mit bis zu 30.000 Gefangenen belegt. Aufgrund mangelnder Hygiene brach im Lager der Flecktyphus aus, der sich rasch verbreitete. Tausende Menschen starben, über 4.000 wurden neben dem Lager in Massengräbern beigesetzt. Weil es sich beim Großteil der Toten um serbische Kriegsgefangene handelte, wurde der Friedhof im Volksmund auch Serbenfriedhof genannt, deren Name bis jetzt erhalten blieb.

An der Feier nahmen Landeshauptmann Hans Niessl, der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej, die evang. Pfarrerin von Gols, Mag. Tschank, der Stadtpfarrer von Frauenkirchen, Pater Mag. Thomas Lackner, der Frauenkirchener Bürgermeister Josef Ziniel, Mitglieder der Wiener  serbisch-orthodoxen Gemeinde und zahlreiche Personen aus Frauenkirchen und den umliegenden Gemeinden teil.

Der Historiker Dr. Herbert Brettl hat sich mit diesem Thema eingehend beschäftigt und in mehreren Archiven im In- und Ausland recheriert und auch das Buch „Das Kriegsgefangenen- und Internierungslager Boldogasszony/Frauenkirchen“ herausgegeben. Das Buch wurde am So., dem 2.November 2014 im überfüllten Rathaussaal in Frauenkirchen präsentiert und ist zum Preis von € 20.- im Rathaus in Frauenkirchen und im regionalen Buchhandel erhältlich.

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